top of page

Harte Landung für Murtens Tennissenioren 45+ in der 1. Liga

  • 4. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Mai

Die Interclubsaison 2026 konnte am letzten Wochenende ausnahmsweise bei perfekten Wetterbedingungen gestartet werden: Sämtliche Murtner Interclub-Tennisbegegnungen der 1. Runde konnten gespielt werden - wahrlich eine Seltenheit. Und so durfte auch die Herrenmannschaft der Alterskategorie 45+ (besser bekannt als „DösiemLig“) nach dem letztjährigen direkten Wiederaufstieg ihr Comeback in der 1. Liga bei herrlichsten Wetterbedingungen in Murten durchführen.


Nunmehr seit 10 Jahren bereitet sich das Team rund um Captain Reto Fasnacht im April auf Mallorca auf die Tennissaison vor. Und wie so oft in der Vergangenheit hoffte man, dank diesen zusätzlichen Trainingsstunden erfolgreichreich in die Interclubsaison starten zu dürfen. Zur grossen Vorfreude hat auch dazu beigetragen, mit dem TC Zweisimmen auf einen zwar spielstarken, jedoch altbekannten und liebgewonnenen Gegner zu treffen. Ob allerdings die Vorfreude bei den Spieler aus dem Berner Oberland auch so gross war, sich in den Kanton des Schweizer Eishockey-Meisters zu begeben, sein dahingestellt.


Leider wurde die Vorfreude bei den Herren aus Murten durch die verletzungsbedingte Abwesenheit diverser Spieler ziemlich getrübt: Gleich vier ramponierte Schultern und ein

schmerzender Ellbogen dezimierten das Team nachhaltig. Zum Glück konnten mit Mario Jungo und Marc Schweizer zwei namhafte Verstärkungen aus der ehemaligen Nati-B-Mannschaft gewonnen werden.


Mario Jungo durfte bei seinem Einstand bei „DösiemLig“ auch gleich seine Fitness als Nr. 1 gegen seine gleichklassierten Gegner unter Beweis stellen. Nicht ganz überraschend entwickelt sich auf diesem Platz dann auch ein hochstehendes Match, bei welcher die Murtner Vorhand auf eine starke Backhand aus dem Simmental traf. Mit zunehmender Spieldauer konnte Mario seine ohnehin tiefe Fehlerquote noch weiter senken und damit den Gegner zwingen, mit noch mehr Risiko zu spielen. Dies führt jedoch in den seltensten Fälle zum Erfolg, ein glatter Zweisatzsieg für Mario die Folge. Murten führte 1:0.


Das war es dann aber auch schon mit der Murtner Herrlichkeit: Reto Fasnacht und Marc Schürch verloren klar, André Steiner etwas weniger klar. Einzig Stefan Bula war lange auf der Siegerstrasse, verlor aber dennoch knapp in drei Sätzen. Da nützte es auch nicht, dass der Punkt des Tages an ihn ging: Ausgerechnet bei seinem ersten Satzball gelang ihm ein „Tweener“ (Rückwärtsschlag durch die Beine) wunschgemäss - Den ersten Satz konnte er somit spektakulär für sich entscheiden. Doch leider verhalf ihm auch dieses Erfolgserlebnis nicht zur notwendigen Lockerheit und er verlor die beiden folgenden Sätze. Ein doch eher entäuschendes 1:4 nach fünf gespielten Einzeln war die logische Konsequenz.


Da die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, setzten die Murten in den Doppeln alles auf ein Karte,  beziehungsweise ihre Verstärkungen aus der ehemaligen Nati-B-Mannschaft gleich als Doppel Nummer Eins. Diese wurden den Erwartungen vollauf gerecht und konnten den zweiten Punkt einbuchen.

Leider konnte dann im zweiten Doppel André Steiner und Marc Schürch ihre dominante Grösse von durchschnittlichen 1.89 m zu selten in Punkte ummünzen und verlor klar in zwei Sätzen.


Die deutliche 2:5 Niederlage hat jedoch wenig zur Trübung der Murtner Tennisfreude beigetragen. In freundschaftlicher Verbundheit wurde nahtlos in den geselligen Teil übergegangen - seit jeher sowieso die Kernkompetenz von DösiemLig.




 
 
 

Kommentare


bottom of page